Eine Photovoltaikanlage kann den Immobilienwert steigern, da sie die laufenden Energiekosten senkt und die Energiebilanz des Hauses verbessert – ein angesichts hoher Strompreise zunehmend wichtiges Kaufargument.
Ob und wie stark sich der Wert erhöht, hängt jedoch von mehreren Punkten ab: Alter und Zustand der Anlage, der Leistung, dem Vorhandensein eines Batteriespeichers und vor allem den Eigentumsverhältnissen. Gehört die Anlage zum Haus (gekauft), wirkt sie in der Regel wertsteigernd. Ist sie dagegen gepachtet oder über einen langfristigen Vertrag an einen Betreiber gebunden, kann das den Verkauf sogar erschweren, weil der Käufer den Vertrag übernehmen muss. Auch ein laufender Einspeisevertrag ist relevant. Wichtig ist, die Anlage samt Zustand, Baujahr und etwaigen Verträgen zu dokumentieren, damit sich ihr Beitrag zum Wert nachvollziehen lässt.
Eine moderne, dem Haus gehörende Anlage wirkt sich damit meist positiv aus. Wie Energieeffizienz generell zählt, lesen Sie unter energetischer Zustand und Energieausweis beim Verkauf.

